Am Sonntag, den 12.10. , hatte man in München eine gute Aussicht und klaren Himmel. Da lag es nicht fern, zu versuchen, hoch hinaus zu kommen. Es gibt in München natürlich mehrere Möglichkeiten, einen weiten Blick einzufangen. Aber eine der schönsten ist es, die Treppen des Alten Peters zu erklimmen.
Von außen sieht der Alte Peter unscheinbar aus. Aber innen ist er prachtvoll geschmückt. Wenn man vom U-Bahngeschoss Haltestelle Marienplatz den Aufgang Rindermarkt nimmt, steht man fast direkt vor dem Eingang der Kirche. Bevor man den Turm hinaufsteigt, lohnt es sich, die Kirche St. Peter von innen anzusehen. Dort findet man viele Statuen, den Altar und Verzierungen mit Gold. Die Kirche stammt aus der Renaissancezeit, jedoch wurde sie oft umgebaut. An der Decke befindet sich ein Fresko, das den Titel “Leben des Apostel Petrus” trägt.
Danach kann man den Anstieg wagen. Man geht auf der anderen Seite der Kirche hinaus und auf der rechten Seite befindet sich die Kasse und der Aufgang. Ein Erwachsener kostet 1,50 €, aber am letzten Sonntag war es kostenlos (aber wahrlich nicht umsonst). 306 Stufen sind es, bis man ganz oben angelangt ist, aber am Sonntag hat sich die Mühe wirklich gelohnt. Man konnte sogar die Alpen erkennen und ein sehr schöner Tag warf sein Licht auf die Frauenkirche.
Das dachten sich natürlich mehrere Leute und es war manchmal ganz schön eng auf den Treppen und auch auf dem Außenrundgang. Die Treppen sind übrigens teilweise sehr schmal, der Aufgang ist allerdings auch für Kinder zu meistern. Für alle Unsicheren hier ein Foto:
Als ich genug hatte von dem Ausblick (es ist ja doch ein bisschen mulmig in einer solchen Höhe), habe ich mir auf dem Marienplatz noch ein Eis gekauft. Das dürfte in Anbetracht des Winters ja wohl nicht mehr so oft möglich sein. Der Alte Peter – auf alle Fälle einen Ausflug wert.
Öffnungszeiten für den Turm:
im Sommer:
Mo-Sa 9:00-19:00 Uhr
So, Feiertage 10:00-19:00 Uhr
im Winter:
Mo-Sa 9:00-18:00 Uhr
So, Feiertage 10:00-18:00 Uhr



