Stadttouren

Für Langschläfer und die kalten Tage – das Frühstück im Forum

Hoch über den Dächern von München – hinauf auf den Alten Peter

Der Botanische Garten in München – ein prachtvolles Ziel

Erste Sonnenstrahlen in München – mit der Tram 27 durch die Stadt

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Für Langschläfer und die kalten Tage – das Frühstück im Forum

Bei diesem kalten Wetter ist man froh, wenn man drinnen im Warmen sitzen kann. Da wechseln Ausflugspläne von einer Wanderung in ein gemütliches Frühstück. Gerade über die Feiertage kann es da schon mal sein, dass es später wird und schnell stellt sich die Frage: Wo gibt es eigentlich noch ein Frühstück am Nachmittag? Da ist das Forum in der Corneliusstraße genau das Richtige!

Spiegelei mit Gesicht

Frühstücken macht Spaß, das Forum ist dafür ein Geheimtipp! Foto: Julia Lanznaster, pixelio

Im Forum gibt es bis spät in den Nachmittag hinein Frühstück. Am besten besucht man das Cafe sowieso nicht vor 14:30 Uhr, da es vorher sehr überfüllt ist. Danach leert sich das Forum wie von Geisterhand und es ist angenehm. Ein Geheimtipp ist es, weil man hier wirklich sehr gut früstücken kann. Da gibt es zum Beispiel das Frühstück für Muslime mit Putenfleisch, Früchten, Müsli, Käse und einem Brotkorb. Oder das italienische Frühstück mit Lachs, Ziegenkäse, italienischer Salami und Schinken. Auch das Forum Frühstück kann sich sehen lassen mit Käse, Schinken und Fruchtjoghurt. Das Essen ist durchweg frisch und schmeckt sehr gut. Es gibt Bio-Eier. Nach einem solchen Mahl ist man gewappnet für den restlichen Tag. Allerdings ist es auch nicht ganz billig. Für die beschriebenen Frühstücksvariationen zahlt man zwischen zehn Euro und dreizehn Euro. Getränke – bis auf ein Glas Orangensaft oder Prosecco – gehen extra.

Wer mehr wissen möchte, besucht einfach die Website www.forumcafe.de oder probiert es selbst aus! Es lohnt sich.

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Hoch über den Dächern von München – hinauf auf den Alten Peter

Am Sonntag, den 12.10. , hatte man in München eine gute Aussicht und klaren Himmel. Da lag es nicht fern, zu versuchen, hoch hinaus zu kommen. Es gibt in München natürlich mehrere Möglichkeiten, einen weiten Blick einzufangen. Aber eine der schönsten ist es, die Treppen des Alten Peters zu erklimmen.

Alter Peter

Alter Peter

Von außen sieht der Alte Peter unscheinbar aus. Aber innen ist er prachtvoll geschmückt. Wenn man vom U-Bahngeschoss Haltestelle Marienplatz den Aufgang Rindermarkt nimmt, steht man fast direkt vor dem Eingang der Kirche. Bevor man den Turm hinaufsteigt, lohnt es sich, die Kirche St. Peter von innen anzusehen. Dort findet man viele Statuen, den Altar und Verzierungen mit Gold. Die Kirche stammt aus der Renaissancezeit, jedoch wurde sie oft umgebaut. An der Decke befindet sich ein Fresko, das den Titel “Leben des Apostel Petrus” trägt.

Deckenfresko im Alten Peter

Deckenfresko im Alten Peter

Danach kann man den Anstieg wagen. Man geht auf der anderen Seite der Kirche hinaus und auf der rechten Seite befindet sich die Kasse und der Aufgang. Ein Erwachsener kostet 1,50 €, aber am letzten Sonntag war es kostenlos (aber wahrlich nicht umsonst). 306 Stufen sind es, bis man ganz oben angelangt ist, aber am Sonntag hat sich die Mühe wirklich gelohnt. Man konnte sogar die Alpen erkennen und ein sehr schöner Tag warf sein Licht auf die Frauenkirche.

Frauenkirche vom Turm des Alten Peters

Frauenkirche vom Turm des Alten Peters

Das dachten sich natürlich mehrere Leute und es war manchmal ganz schön eng auf den Treppen und auch auf dem Außenrundgang. Die Treppen sind übrigens teilweise sehr schmal, der Aufgang ist allerdings auch für Kinder zu meistern. Für alle Unsicheren hier ein Foto:

Treppe im Turm des Alten Peters

Treppe im Turm des Alten Peters

Als ich genug hatte von dem Ausblick (es ist ja doch ein bisschen mulmig in einer solchen Höhe), habe ich mir auf dem Marienplatz noch ein Eis gekauft. Das dürfte in Anbetracht des Winters ja wohl nicht mehr so oft möglich sein. Der Alte Peter – auf alle Fälle einen Ausflug wert.

Öffnungszeiten für den Turm:

im Sommer:
Mo-Sa 9:00-19:00 Uhr
So, Feiertage 10:00-19:00 Uhr

im Winter:
Mo-Sa 9:00-18:00 Uhr
So, Feiertage 10:00-18:00 Uhr

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Der Botanische Garten in München – ein prachtvolles Ziel

Herrlich war es im August im Botanischen Garten. Der Schmuckgarten zeigte sich von seiner besten Seite. Der Eintritt ist erschwinglich, für Erwachsene 4€ und für Kinder 3€. Sie hatten selbst keine Zeit, den Botanischen Garten zu besuchen, oder wollen die prachtvollen Blüten vom August noch einmal aufleben lassen: Hier finden Sie Fotos…

Schmuckgarten

Schmuckgarten

Der erste Weg führte natürlich in den Schmuckgarten, in dem alles blühte, duftete und surrte. Die Augen wußten gar nicht, wo sie zuerst hingucken sollten. So weiß man auch kaum, welche Bilder man am besten aussucht. Hier eine Auswahl:

Schmuckgarten

Schmuckgarten

Schmuckgarten

Schmuckgarten

Schmuckgarten

Schmuckgarten

Danach kann man in den Baumhain hinüberschlendern. Man findet hier sehr viele exotische Bäume, zum Beispiel aus Asien. In der Sonne sieht das dann ungefähr so aus:

Laubbaum im Botanischen Garten München

Laubbaum im Botanischen Garten München

Laubbaum im Botanischen Garten München

Laubbaum im Botanischen Garten München

Auch der Steingarten ist sehenswert. Hier sind viele verschiedene Berglandschaften aus aller Welt authentisch nachgebaut. Das Ganze liegt idyllisch an einem See.

See am Steingarten

See am Steingarten

Durch herabhängende Äste und an Farnen vorbei kommt man zum Rosengarten.

Farne im Botanischen Garten München

Farne im Botanischen Garten München

Den Rosengarten sollte man sich allerdings ein bisschen früher im Jahr ansehen, im August erscheint er schon ein bisschen trostlos. Ende Juni veranstaltet der Botanische Garten immer eine Rosenschau. Nach dem Rosengarten kann man sich noch die Nutzpflanzen ansehen, was sehr interessant ist. Bekommt man hier doch auch Anregungen, was man demnächst zu Hause mal wieder in den Kochtopf werfen kann. Besonders exotisches findet man dann in den Gewächshäusern, zum Beispiel Pflanzen aus Afrika. Alles in allem ist der Botanische Garten einen Ausflug wert, auch wenn man nicht so viel Zeit hat: In guten zwei Stunden ist man die Runde durch.

Link zur Website des Botanischen Gartens München

Journal Digital: Fliegende Edelsteine im Botanischen Garten, von Susanne Eichacker

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Erste Sonnenstrahlen in München – mit der Tram 27 durch die Stadt

Am Samstag, den 23. Februar, war es soweit: die Sonne kehrte nach München zurück! Ideales Wetter, um die Stadt mit der Tram zu erkunden. Die Linie 27 bietet einen abwechslungsreichen Ausflug. Vom Flair der Großstadt über Sehenswürdigkeiten bis hin zu erholsamen Spaziergängen hält sie alles bereit.

Tram 27

Tram 27

Die Tram 27 startet in der Schwanseestraße. Wenn man sich im Süden von München befindet, kann man früh zusteigen. Die Tram fährt über den Ostfriedhof, den berühmten Nockherberg abwärts. Bei einem so schönen Ausflugswetter kann man zur Mittagszeit die Menschen in Dirndl und Lederhosen zum Paulaner pilgern sehen. Hier kann man sich für einen Ausflug stärken. Wer nicht in diese Traditionsgaststätte einkehren und 4.50 Euro für eine Johannisbeerschorle zahlen möchte, kann
auch erst am Stachus einsteigen.

Die ersten Sonnenstrahlen ziehen viele Leute auf den Stachus

Karlsplatz - Stachus

Karlsplatz - Stachus

Sie sitzen am Brunnen, reden, essen vielleicht. Hier ist der ideale Ausgangspunkt für unsere Tour. Vor Antritt gibt es ein Picknick an einem der unzähligen Essensstände. Zugegeben nicht ganz
billig, aber von der Schmankerlecke und internationalen Gerichten im Untergeschoss und Schokofrüchten und anderen Süßigkeiten Richtung Fußgä
ngerzone findet man hier alles.

Danach geht`s weiter mit der Tram 27. Die nächste Station ist der
Karolinenplatz.

Obelisk am Karolinenplatz

Obelisk am Karolinenplatz

Hier kann man einen Obelisken bewundern, 1833 im Auftrag von König Ludwig dem Ersten fertiggestellt. Der Obelisk sollte an die Gefallenen von 1812 erinnern, die im Krieg gegen Rußland ihr Leben lassen mussten. In der Sonne tummeln sich Skater. Die Treppen, die zu diesem Denkmal führen, eigenen sich hervorragend für Tricks.

Zu Fuß geht es weiter zum Königsplatz. Auch die Gebäude, die man hier sehen kann, gab König Ludwig der Erste in Auftrag. Sie beeindrucken sehr. Das dachten sich auch die Nationalsozialisten,
die diese Prachtbauten zu Propagandazwecken nutzten. Am 10. Mai 1933 fand auf diesem Platz eine Büche
rverbrennung statt. Heute ist davon nichts mehr zu spüren. Nur eine Tafel gibt Auskunft über diese schrechliche Zeit. Heute sitzen die Menschen auf den Treppen der klassizistischen Bauwerke in der Sonne und genießen den Samstag.

Königsplatz

Königsplatz

Nicht weit entfernt befinden sich die Pinakotheken, das nächste Ziel unseres Ausflugs. Auch hier treffen sich die Menschen, entkommen ihren Wohnungen, um den Frühling zu begrüßen. Es gibt
Kunstinteressierte und Müßiggänger, Familien, Einzelgänger und Pärchen.

Pinakothek

Pinakothek

Hat man sich entspannt, entweder auf den Treppen der Alten Pinakothek oder im Park unter den Bäumen, geht es weiter mit der Tram.

Sie führt uns durch Schwabing. Interessante Haltestellen gibt es nun ständig. Ob es sich um die Schellingstraße handelt, die nicht weit vom Geschwister-Scholl-Platz und dem Hauptgebäude der
Ludwig-Maximilians-Universität entfernt ist, oder den Elisabethplatz m
it seinem Markt. Der hat am Samstag allerdings bloß bis 15:00 Uhr geöffnet, eine Gaststätte mit Sitzmöglichkeiten im Freien lädt aber zum Verweilen ein. Sehenswert: das Graffiti zum Markt.

Da der Tag noch nicht vorbei ist, fährt man die Tram 27 bis zum Petuelring, Endstation. Im Luitpoldpark, der sich gleich gegenüber der Haltestelle befindet, fängt man noch die letzten Sonnenstrahlen ein. Auf dem Spielplatz tollen die Kinder.

Luitpoldpark

Luitpoldpark

Die Besitzer der Schrebergärten räumen den Unrat vom Winter beiseite. Im Biergarten der Gaststätte „Brunnengarten“ sitzen schon ein paar Gäste. Vom Hügel aus hat man einen
herrlichen Blick in die Innenstadt. Eine Gedenktafel erinnert daran, dass der
Berg aus Häusertrümmer vom Zweiten Weltkrieg besteht.

Am Ende des ersten Frühlingstages in München hat man richtig
etwas erlebt.
Den Saus und Braus am Stachus, Geschichtsträchtiges am Karolinen-und Königsplatz, Müßiggang vor der Alten Pinakothek und einen wunderbaren Sonnenuntergang im Luitpoldpark. Nachahmen erlaubt!

Link zum Tramnetz München

Eine Antwort zu Stadttouren

  1. Vera Mirster sagt:

    Heftig, ich habe niemals gedacht dass das in der Realität auch wirklich funktionieren kann ;)

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